China

China · 05. Mai 2026
Gaokao - Chinas Talentemaschine
Das Gaokao entscheidet in China darüber, wem der Weg an die Universität offensteht. Jahr für Jahr stellen sich Millionen Kandidaten einer Prüfung, die einen ganzen Jahrgang des Landes nach Leistung sortiert. Jedes Jahr ca. 13 Millionen Abiturienten. Doch lautet die eigentliche Frage: Wie findet ein System unter Millionen guter und sehr guter Kandidaten jene wenigen Köpfe, die nach ihrem Studium ganze Industrien verändern werden?
China · 01. Mai 2026
China Wirtschaft nach der Immobilienära
Chinas Immobilienkrise trifft die Bauträger und Wohnungsmärkte; sie schwächt zugleich das Vermögen der privaten Haushalte, die Finanzkraft der Lokalregierungen und das Vertrauen in künftiges Wachstum. Die schwache Verbraucherpreisinflation und der niedrige Consumer Confidence Index zeigen die verhaltene Nachfrage. Nach der Immobilienära hängt Chinas wirtschaftliche Zukunft davon ab, wie ein neues Wachstumsmodell begründet werden kann.
China · 08. März 2026
Chinas 15. Fünfjahrplan (2026–2030)
Die strategische Ausrichtung der chinesischen Volkswirtschaft bis 2049 prägt bereits heute die Struktur des Kapitalmarktes. Der aktuelle Fünfjahrplan lenkt das Kapital gezielt in Schlüsselbereiche wie KI, Energie, Robotik und ihre industrielle Integration. Zugleich zeigt sich eine strukturelle Spannung zwischen der hohen Sparquote und schwachen Binnennachfrage. Für Investoren ist die Stellung eines Unternehmens innerhalb der staatlich gesetzten Entwicklungsfelder maßgeblich.
China · 29. Dezember 2025
Chinas Binnenkrise im globalen Kontext
Chinas Wirtschaft durchläuft eine Phase tiefgreifender struktureller Anpassung, deren Wirkungen weit über den Binnenmarkt hinausreichen. Stagnierende Verbraucherpreise, eine gedämpfte Binnennachfrage und anhaltende Überkapazitäten verlagern den Anpassungsdruck in globale Absatz- und Produktionsmärkte. Der Beitrag analysiert, wie Außenhandel, Industriepolitik, digitale Plattformen und neue Produktionsgeografien diese Umlenkung organisieren und welche Folgen sich für den Welthandel ergeben.
China · 20. Oktober 2025
China 2025 - Eigentum aus Ordnung
Chinas Finanzsystem folgt nicht der westlichen Logik von Markt und Freiheit, sondern einer Ordnung, die Stabilität als moralische Tugend versteht. Privateigentum ist zulässig, wo es sich in Hierarchie und staatsbürgerliche Pflichten einfügt. Der Kapitalmarkt wird nicht liberalisiert, sondern diszipliniert, weil im Zweifel Maß und Dauer mehr gelten als Tempo und Risiko. So entsteht ein konfuzianischer Kapitalismus, der politische Kontrolle mit traditioneller sittlicher Rationalität verbindet.
China · 19. Oktober 2025
China 2025 - Die Neuvermessung der Welt
Die tektonische Verschiebung der Weltwirtschaft findet nicht an den Börsen statt, sondern in den Handelsstatistiken. China verlagert seine ökonomischen Schwerpunkte von den USA auf die ASEAN, Europa und den Binnenmarkt – ein Umbau, der den Charakter der Globalisierung dauerhaft verändert.
China · 18. Oktober 2025
Chinas Vermögensstruktur im Wandel
Der chinesische Wohlstand basiert auf einem immobilienlastigen Vermögensmodell, in dem bis zu siebzig Prozent der Ersparnisse in Wohnungen gebunden sind. Finanzielle Anlagen bleiben wegen der gegebenen Volatilität und Kapitalverkehrskontrollen begrenzt. Ein breiter privater Mittelstand existiert, steht jedoch im Schatten großer Staatsbetriebe. Liquidität ist vorhanden, aber kaum diversifiziert; Kryptowährungen sind verboten, während der digitale Renminbi das System weiter zentralisiert.
China · 27. September 2025
Chinas 15. Fünfjahresplan
Im Oktober 2025 legt das Zentralkomitee Chinas Leitlinien für den 15. Fünfjahresplan vor, der im Frühjahr 2026 vom Volkskongress bestätigt wird. Beobachter sehen darin den entscheidenden Moment, Pekings wirtschaftliche und technologische Prioritäten zu erkennen. Bis 2035 soll das Pro-Kopf-BIP mit rund 13.000 US-Dollar mehr als verdoppelt und das Niveau eines „mäßig entwickelten Landes“ erreicht werden – Grundlage für das Ziel, China bis 2049 zu einem „modernen sozialistischen Land“ zu machen.
China · 24. August 2025
Chinas Talente - Deutschlands Chance
China produziert derzeit mehr akademisch ausgebildete Fachkräfte als jede andere Volkswirtschaft der Welt. Im Jahr 2025 schließen nach Angaben des chinesischen Bildungsministeriums 12,22 Millionen Studierende ihr Studium ab. Davon entfallen rund 44 Prozent auf MINT-Fächer – das entspricht etwa 5,4 Millionen Absolventen in Ingenieurwissenschaften, Informatik, Naturwissenschaften und verwandten Disziplinen.
China · 20. Juli 2025
Chinas Brain Gain
Rückkehrwelle von Wissenschaftlern, milliardenschwere Forschungsbudgets sowie ehrgeizige Talentprogramme machen China zur neuen Drehscheibe globaler Innovation. Was das für westliche Hochschulen, Unternehmen und Strategen bedeutet.

Mehr anzeigen