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Der IQB-Bildungstrend 2024

Der IQB-Bildungstrend 2024

Bildung als strategische Integrationsaufgabe


Der IQB-Bildungstrend 2024 | Dr. Wrede & Partner

Grafik © Dr. Wrede & Partner, 2025. Alle Rechte vorbehalten.


1. Ausgangslage


Der Bildungstrend 2024 des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) untersuchte im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) die Kompetenzen von rund 48.000 Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe in Mathematik, Biologie, Chemie und Physik.

Es handelte sich um die dritte Erhebung dieser Art seit 2012.

Sie dient der Überprüfung der von der Kultusministerkonferenz festgelegten Bildungsstandards für den Ersten und Mittleren Schulabschluss (ESA/ MSA).

Die Ergebnisse sind eindeutig: Das Kompetenzniveau ist in allen Fächern seit 2018 deutlich und in einem bisher nicht beobachtetem Ausmaß gesunken.

Im Fach Mathematik liegt der Mittelwert 2024 bei 474 Punkten. Dies sind 26 Punkte weniger als 2018. In den Naturwissenschaften beträgt der Rückgang 23 bis 25 Punkte

Nach IQB-Maßstab entspricht ein Unterschied von 50 Punkten etwa einem Schuljahr Lernzeit.

Die Erhebung wurde im Frühjahr 2023 durchgeführt und bildet die Kompetenzen der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler des Schuljahres 2022/23 ab.


2. Das Kompetenzstufenmodell von KMK und IQB


Das verwendete Kompetenzmodell unterscheidet drei Leistungstufen: 

  • Der Mindeststandard beschreibt das untere Ende schulischer Basiskompetenz – das, was Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I mindestens beherrschen sollten.
  • Der Regelstandard kennzeichnet das angestrebte Zielniveau, das den erfolgreichen Übergang in Ausbildung und weiterführende Bildungsgänge sichert.
  • Der Optimalstandard umfasst vertiefte fachliche Einsicht und selbstständiges Problemlösen.

Die diesbezügliche Skala für die MSA-Standards zeigt, dass das Regelniveau etwa 80 Punkte über dem Mindestniveau und 81 bis 160 Punkte unter dem Optimalstandard liegt. Achtzig Punkte entsprechen ungefähr anderthalb, 160 Punkte etwa drei Schuljahren Lernzeit.

Fach      Mindeststandard      Regelstandard      Optimalstandard
Mathematik (Globalskala)      435–514 Punkte      515–594 Punkte      ab 675 Punkte
Biologie (Fachwissen)      385–474 Punkte      475–584 Punkte      ab 700 Punkte
Chemie (Fachwissen)      435–504 Punkte      505–604 Punkte      ab 680 Punkte
Physik (Fachwissen)      410–479 Punkte      480–579 Punkte      ab 660 Punkte

3. Kompetenzverteilung 2024


Die aktuelle Kompetenzverteilung verdeutlicht das Ausmaß des strukturellen Leistungsabfalls quer durch alle Fächer.


Mathematik

Gesamtpopulation (alle Neuntklässlerinnen und Neuntklässler):

  • 9 % verfehlen den Mindeststandard für den Ersten Schulabschluss (ESA).

  • 34 % verfehlen den Mindeststandard für den Mittleren Schulabschluss (MSA).

MSA-Population (Schülerinnen und Schüler, die mindestens den MSA anstreben): 

  • 24 % liegen unterhalb des Mindeststandards.

  • 42 % erreichen oder übertreffen den Regelstandard.

  • Etwa 10 – 15 % erreichen den Optimalstandard.


Naturwissenschaften (MSA-Population)

  • Biologie:

    • 10 % unter Mindeststandard

    • 59 % erreichen oder übertreffen den Regelstandard

    • 10 – 15 % erreichen den Optimalstandard

  • Chemie:

    • 25 % unter Mindeststandard

    • 45 % erreichen oder übertreffen den Regelstandard

    • 10 – 15 % erreichen den Optimalstandard

  • Physik:

    • 16 % unter Mindeststandard

    • 57 % erreichen oder übertreffen den Regelstandard

    • 10 – 15 % erreichen den Optimalstandard


Gesamtbewertung

  • Rund zwei Drittel der Jugendlichen erreichen zwar das Mindestniveau,
    doch nur etwa die Hälfte erfüllt die Regelstandards, also das eigentliche Zielniveau der Sekundarstufe I.

  • Ein erheblicher Teil bewegt sich im Bereich knapp oberhalb der Mindestanforderungen – ein Kompetenzniveau, das für eine erfolgreiche Ausbildung oder den Übergang in weiterführende Schulen in der Regel nicht ausreicht.


4. Fachliche und schulformspezifische Differenzierung


In der Gesamtpopulation sanken die Werte in Mathematik um 24 Punkte, was einem Rückstand von rund einem halben Schuljahr Lernzeit entspricht.

In den Naturwissenschaften zeigen sich nahezu identische Verluste:

  • Biologie: –23 Punkte

  • Chemie: –24 Punkte

  • Physik: –25 Punkte

Diese Rückgänge betreffen die gesamte Schülerschaft der Sekundarstufe I – also Haupt-, Real-, Gesamt- und Gemeinschaftsschulen einschließlich Gymnasien.

In der gymnasialen Population wurden folgende signifikante Einbußen gemessen:

  • In Biologie, Chemie und Physik liegen die Verluste zwischen 22 und 25 Punkten,

  • in Mathematik bei rund 26 Punkten

Damit verliert selbst die leistungsstärkste Schulform an Substanz. Der Befund verweist auf eine systemische Schwächung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Fundaments in der Sekundarstufe I.


5. Ursachen der Entwicklung


Das IQB benennt mehrere strukturelle Ursachen:

  1. Pandemiebedingte Unterbrechungen: Der Distanzunterricht führte zu erheblichen Lernlücken, insbesondere in Mathematik und bei naturwissenschaftlichen Basiskonzepten.

  2. Zunehmende Heterogenität: Die Leistungsunterschiede innerhalb der Klassen nehmen zu, was den Unterrichtsalltag überfordert.

  3. Migration und Sprachdefizite: Der Anteil Jugendlicher mit Zuwanderungshintergrund liegt inzwischen bei 40 %, davon 13 % erste Generation. Fehlende Deutschkenntnisse wirken sich unmittelbar auf das Verständnis mathematischer und naturwissenschaftlicher Aufgaben aus.

  4. Psychosoziale Belastung: Rund ein Fünftel der Schülerinnen und Schüler berichtet über emotionale Probleme oder Aufmerksamkeitsstörungen. 

Diese Faktoren kumulieren: Wer sprachlich überfordert ist, verliert den Anschluss an fachliche Inhalte; wer kognitiv oder sozial instabil ist, verfehlt die Kompetenzziele selbst bei durchgängiger Beschulung.


6. Geschlechterunterschiede


Zwischen den Geschlechtern bestehen weiterhin signifikante, stabile Leistungsdifferenzen:

  • Jungen erreichen in Mathematik durchschnittlich 12 Punkte mehr als Mädchen.

  • Mädchen liegen in Biologie um 21 Punkte, in Chemie um 16 Punkte und in Physik um 6 Punkte vorn.

  • In Gymnasien gleichen sich die Differenzen etwas an, bleiben aber bestehen. 

Diese Unterschiede spiegeln unterschiedliche Lernstile und Motivationsmuster wider, die pädagogisch bislang nicht wirksam ausgeglichen werden.


7. Soziale und kulturelle Disparitäten


Die enge Verknüpfung zwischen sozialer Herkunft und schulischer Leistung bleibt bestehen.
Jugendliche aus Haushalten mit einem hohen kulturellen Kapital – erkennbar etwa an einem Bücherbestand von mehr als 100 Bänden – erzielen im Mittel 70 bis 80 Punkte mehr als Gleichaltrige aus bildungsarmen Milieus.
Der Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und Kompetenzniveau, der sogenannte soziale Gradient, ist in allen Fächern stark ausgeprägt und seit 2012 nahezu unverändert.
Dem deutschen Bildungssystem gelingt es weiterhin nicht, die Wirkung familiärer Ausgangsbedingungen in ihrer Tiefe zu kompensieren.


8. Regionale Unterschiede


Zwischen den Ländern bestehen deutliche Unterschiede im Kompetenzniveau. Die Mittelwerte weichen teils erheblich vom Bundesdurchschnitt ab – in Mathematik und den Naturwissenschaften betragen die Differenzen bis zu 40 Punkte, was etwa einem Schuljahr Lernzeit entspricht.

Signifikant überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen:

  • Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg in nahezu allen getesteten Fächern,

  • sowie die ostdeutschen Flächenländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern in den Naturwissenschaften.

Leicht überdurchschnittliche, aber nicht signifikant höhere Werte erreichen:

  • Schleswig-Holstein und Hamburg,
    die beide in Mathematik und den Naturwissenschaften über dem Bundesmittel liegen,
    jedoch ohne statistisch gesicherten Vorsprung.
    Ihr relativer Vorteil ergibt sich vor allem daraus, dass sie in den letzten Jahren weniger stark verloren haben als viele westdeutsche Flächenländer.

Unterdurchschnittliche Leistungen zeigen:

  • Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland,

  • teils auch Niedersachsen (Mathematik, Chemie, Physik) und Rheinland-Pfalz (Mathematik, Physik).  

Diese Befunde verdeutlichen die wachsende Leistungsdifferenzierung zwischen den Ländern
Während süd- und ostdeutsche Bildungssysteme ihre Kompetenzbasis weitgehend stabil halten, verlieren die westdeutschen Flächenländer überproportional an Leistungsniveau.
Ursächlich sind Unterschiede in Unterrichtsqualität, Schulorganisation, sozialer Zusammensetzung der Schülerschaft und in der pädagogischen Steuerungsfähigkeit der Länder.

Langfristig spiegeln sich darin unterschiedliche bildungspolitische Leitbilder wider.
Süd- und ostdeutsche Länder setzen auf verbindliche Standards, zentrale Prüfungen und eine klare Schulstruktur, wodurch Leistung und Vergleichbarkeit gesichert bleiben.
In vielen westdeutschen Flächenländern hingegen steht die Integration verschiedener Schulformen, Inklusion und Ganztagserziehung stärker im Vordergrund – oft auf Kosten klarer Leistungssteuerung.

Der Kompetenzrückgang ist damit nicht nur ein pädagogisches, sondern auch ein steuerungspolitisches Phänomen: Er markiert den Verlust einer einheitlichen Ordnungsidee von Bildung, die Leistung, Verbindlichkeit und Förderung miteinander verbindet.


9. Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft


Der Befund reicht weit über das Bildungssystem hinaus. Wer die schulischen Mindeststandards in Mathematik oder Naturwissenschaften nicht erreicht, schließt sich faktisch von weiterer beruflicher Qualifikation aus.
Etwa ein Viertel eines Jahrgangs fällt in diese Kategorie. Das ist ein strukturelles Defizit, das kein Arbeitsmarkt kompensieren kann.

Die Folgen sind multipel:

  • Wirtschaftlich, weil die Zahl der qualifizierbaren Fachkräfte sinkt und die Innovationskraft des Produktions- und Technologiesektors abnimmt.

  • Sozial, weil geringere Bildungsniveaus zu prekären Erwerbsverläufen, höherem Transferbedarf und wachsender Ungleichheit führen.

  • Staatlich, weil geringere Steuereinnahmen und steigende Sozialausgaben die fiskalische Tragfähigkeit belasten.

  • Demokratisch, weil Bildung Voraussetzung politischer Urteilskraft ist – eine abnehmende kognitive Basis schwächt langfristig die partizipative Kompetenz des Gemeinwesens.

  • Sicherheitspolitisch, weil eine unzureichend gebildete Bevölkerung weniger resilient gegenüber Desinformation, autoritären Einflüssen und technologischen Risiken ist.  

Der künftige Fachkräftemangel wird damit nicht mehr nur Folge des demografischen Wandels sein, sondern Ausdruck einer schwindenden Bildungs- und Leistungsbasis.
Wo kognitive Substanz verloren geht, verliert nicht nur die Wirtschaft an Innovationskraft und Effizienz, sondern der Staat selbst an Steuerungsfähigkeit, Legitimität und Zukunftsfähigkeit.


10. Handlungsempfehlungen


Der IQB-Bildungstrend 2024 zeigt, dass Deutschland kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsdefizit hat.
Die Wiedergewinnung schulischer Leistungsfähigkeit verlangt ein neues Steuerungsverständnis: Integration, Sprachkompetenz und Leistung sind keine getrennten Handlungsfelder, sondern Teil einer gemeinsamen Bildungsstrategie.
Erfolgreiche Beispiele aus Kanada, Australien und Singapur belegen, dass Bildungssysteme dann widerstandsfähig sind, wenn sie Integration als Qualitätsfrage begreifen und an klaren Kriterien ausrichten.
Daraus ergeben sich neun zentrale Leitlinien für Deutschland:

  • Verbindliche Sprachvoraussetzungen: Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen dürfen erst eingeschult werden, wenn sie dem Unterricht folgen können. Frühzeitige Sprachprogramme müssen zur verbindlichen Eintrittsbedingung werden.
  • Frühförderung im Vorschulalter: Mathematik, Logik und Sprache müssen bereits im Kindergarten systematisch gefördert werden, um Basiskompetenzen vor der Einschulung zu sichern.
  • Regelmäßige Leistungsdiagnostik: Einheitliche Tests ab Klasse 1 sollen Lernstände früh erfassen, um gezielte Förderprogramme bei Defiziten zu ermöglichen und Lernrückstände zu vermeiden.
  • Qualifizierte Lehrkräfte: Lehrkräfte benötigen eine vertiefte didaktische Ausbildung in Sprachdiagnostik, Differenzierung und Klassenführung. Pädagogische Professionalität ist die entscheidende Ressource des Bildungssystems.
  • Erneuerung von Didaktik und Haltung: Der Unterricht muss strukturierter, anspruchsvoller und differenzierter werden. Veraltete Methoden und zu geringe Leistungsansprüche mindern die Lernwirksamkeit. Eine Kultur der Klarheit, Verbindlichkeit und hohen Erwartungen ist Voraussetzung für pädagogischen Erfolg.
  • Reduktion migrationsbedingter Überlastung: Schulen mit über 20 Prozent nicht deutschsprachigen Kindern benötigen zusätzliche Ressourcen, kleinere Lerngruppen und gezielte Förderstrukturen, um Integration wirksam zu gestalten.
  • Verzahnung mit Wirtschaft und Handwerk: Frühzeitige Berufsorientierung ab Klasse 7 schafft Praxisbezug, Motivation und Anschlussfähigkeit an das duale Ausbildungssystem.
  • Psychische und digitale Hygiene: Schulen müssen Maßnahmen gegen mediale Ablenkung, Schlafmangel und Reizüberflutung etablieren. Konzentration, Bewegung und geistige Disziplin sind Grundvoraussetzungen erfolgreichen Lernens.
  • Qualitativ gesteuerte Migration: Zuwanderungspolitik muss Sprachkompetenz, Bildungsnachweis und Integrationsbereitschaft als verbindliche Kriterien festlegen. Integration gelingt nur, wenn sie an Leistungsfähigkeit und Teilhabe orientiert ist.

11. Fazit


Der IQB-Bildungstrend 2024 belegt keinen vorübergehenden Rückschlag, sondern einen anhaltenden, strukturell bedingten Leistungsrückgang. Das Fundament der deutschen Bildungs- und Innovationsfähigkeit zeigt Erosionserscheinungen.
Wer Fachkräftesicherung, Digitalisierung oder Wettbewerbsfähigkeit gestalten will, muss hier ansetzen – bei den Grundfertigkeiten des Rechnens, Denkens und Verstehens. Ohne sie verliert schulische Bildung ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Sinn.


Kommentiertes Literaturverzeichnis


A. Primärquellen


1. Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). (2024). IQB-Bildungstrend 2024 in der Sekundarstufe I – Mathematik, Biologie, Chemie und Physik: Erhebungs- und Ergebnishinweise. Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin.
→ Primärquelle; Grundlage aller quantitativen Angaben zu Kompetenzwerten, Punktabständen, Regel- und Mindeststandards, Länder- und Schulformvergleichen.
URL: https://www.iqb.hu-berlin.de/de/schule/sekundarstufe-i/bildungstrend/2024

2. IQB-Forschungsdatenzentrum. (2025, März 13). Meet-the-Data @ Bildungsdaten: IQB-Bildungstrend 2021/2024 – Datenzugang und Nutzung. KonsortSWD.
→ Methodische Quelle; beschreibt Datenstruktur, Stichprobenziehung und Forschungszugang – relevant für die empirische Nachvollziehbarkeit der Studie.
URL: https://www.konsortswd.de/wp-content/uploads/Meet-the-Data_IQB-Bildungstrends_20250313.pdf

3. Kultusministerkonferenz (KMK). (o. J.). Überprüfung und Umsetzung der Bildungsstandards. Bonn.
→ Rechtlich-administrative Grundlage; definiert Zielsetzung und Verbindlichkeit der Bildungsstandards, auf die sich der IQB-Bildungstrend bezieht.
URL: https://www.kmk.org/themen/qualitaetssicherung-in-schulen/bildungsmonitoring/ueberpruefungumsetzung-der-bildungsstandards.html


B. Länderberichte


4. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus. (2024). IQB-Bildungstrend – Bayern mit Spitzenwerten in Mathematik und Deutsch. München.
→ Landesbezogene Primärquelle; bestätigt Bayerns überdurchschnittliche Kompetenzniveaus und konservative Steuerungslogik mit stabilen Ergebnissen in Mathematik und Naturwissenschaften.
URL: https://www.bayern.de/iqb-bildungstrend-bayern-mit-spitzenwerten-in-mathematik-und-deutsch

5. Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Schule und Berufsbildung. (2024). Stellungnahme des Senats zum IQB-Bildungstrend 2021/2024: Welche Erkenntnisse lassen sich ableiten? Bürgerschafts-Drucksache 22/15424. Hamburg.
→ Offizielle Landesbewertung; erläutert Hamburgs Position im oberen Mittelfeld und den relativen Stabilitätseffekt gegenüber dem gesunkenen Bundesdurchschnitt.
URL: https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/87582/stellungnahme_des_senats_zum_ersuchen_der_buergerschaft_vom_29_maerz_2023_iqb_bildungstrend_nutzen_welche_erkenntnisse_lassen_sich_ableiten_drucksache.pdf

6. Sächsisches Staatsministerium für Kultus (SMK). (2024). IQB-Bildungstrend 2024: Sachsen erneut unter den besten Ländern. Dresden.
→ Landesbezogene Primärquelle; dokumentiert Sachsens stabile Spitzenposition und die bildungspolitische Fokussierung auf Leistungsorientierung und zentrale Prüfungen.
URL: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1091451

7. Schulministerium Nordrhein-Westfalen. (o. J.). Schulleistungsstudien – IQB-Bildungstrend 2024. Düsseldorf.
→ Informationsquelle zur Landesbeteiligung; gibt Hinweise auf schulorganisatorische und curriculare Rahmenbedingungen in einem leistungsschwächeren Bundesland.
URL: https://www.schulministerium.nrw/schule-bildung/bildungsthemen/schulleistungsstudien


C. Sekundärquellen


8. Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung. (2024). Bildung in Deutschland 2024. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur beruflichen Bildung. Bielefeld: wbv Publikation.
→ Zentrale Referenz für langfristige Bildungsindikatoren und strukturelle Trends im deutschen Bildungssystem; belegt die Verbindung von Bildungsarmut, Fachkräftemangel und sozialer Herkunft.
URL: https://www.bildungsbericht.de

9. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). (2023). Bildungsarmut in Deutschland – Regionale Disparitäten und langfristige Trends. Berlin.
→ Sekundärquelle; liefert ökonomische Kontextdaten zu Bildungsdisparitäten und sozialen Gradienten, relevant für die Interpretation der IQB-Ergebnisse im gesellschaftlichen Zusammenhang.
URL: https://www.diw.de/de/diw_01.c.959879.de/dfg_forschungsgruppe__transformation_auf_dem_arbeitsmarkt__f___k__teilprojekt_7__beschaeftigungspotential_aeltere_menschen.html

10. Institut der deutschen Wirtschaft (IW). (2024). Bildungsmonitor 2024 – Deutschland zwischen Fachkräftemangel und Bildungsdefizit. Köln.
→ Fachpolitische Sekundärquelle; liefert wirtschaftspolitische Rahmendaten zu Fachkräftemangel, Wettbewerbsfähigkeit und Bildungsqualität; ideal für Abschnitt 9 des Textes.
URL: https://www.insm-bildungsmonitor.de


Text und Analyse: Dr. Wrede & Partner, Hamburg © 2025.
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